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Rumänien

Mit diesem Schreiben möchten wir uns selber vorstellen. Ich heiße Inge und bin Dänin, mein Mann Fritz ist Schweizer. Wir haben soeben unseren Ruhestand angetreten und genießen die freie Zeit, die wir Miteinander oder mit Freunden und Verwandten verbringen können. Auch unternehmen wir gerne Ausflüge im Berner Oberland. Wir wohnen in der Nähe von Interlaken, dort, wo wir vor 30 Jahren das erste Mal uns zu Gott bekehrten. In der Zwischenzeit lebten wir in verschiedenen Ländern wie Äthiopien, Indien und Singapur. Fritz arbeitete in diesen Ländern in internationalen Hotels als Küchenchef und arbeitete zuletzt während achtzehn Jahren als Master Chef bei der Singspore Airport Catering Services in Singapur. Wir haben drei erwachsene Kinder und ein Großkind.

Letztes Jahr 2005 waren wir über den Monat Dezember in Tirgu Mures in Rumänien. Das ist in Transsilvanien, früheren Siebenbürgen.Hauptsächlich wird dort rumänisch und ungarisch gesprochen, aber die Hauptsprache ist Rumänisch. Auch wohnen dort einige Zigeuner, Altdeutsche und Juden, die ihre Sprache immer noch beibehalten haben.

Bericht von Fritz

In der Zeit als wir in Rumänien waren, arbeitet ich als Gast Chef in eines der besten Hotels, es war das Concordia Hotel in TG. Mures. Für mich war es eine sehr interessante und auch anstrengende Zeit, denn

Wir hatten viele größere Geschäftsessen. In der gleichen Zeit konnte ich neue Menus einführen. Sowohl die schweizerische, sowie auch die deutsche und chinesischen Küche fanden guten Anklang. Ich finde es wichtig, dass wir auch der Gastronomie in Rumänien beistehen, damit sie bereit sind die ausländischen Gäste zufrieden zustellen. Immer mehr westliche Firmen kommen ins Land und somit blüht auch der Tourismus. Auch haben sie einige Sehenswürdigkeiten wie Heilbäder, Schlösser, Salzmienen und die Landschaften sind atemberaubend.

Betreffend Zusammenarbeit mit den Leuten im Hotel, kann ich nur sagen, dass ich sehr überrascht war wie freundlich und aufmerksam das Personal ist. Neue Menus wurden sofort auf rumänische übersetzt und ausprobiert.

Die Köche waren sehr hilfsbereit und die Zusammenarbeit war ausgezeichnet. An Ausdauer könnten sich einige Schweizerköche eine Scheibe abschneiden. Ich werde nun versuchen auch weiterhin im Aufschwung im kulinarischen Bereich der Gastronomie in Tg Mures beizutragen und werde voraussichtlich mich auch in der Ausbildung der Köche am College – Economic – Transilvania betätigen.

Bericht von Inge

Ich verwendete meine Zeit um die rumänische Sprache besser zu lernen und besuchte einige Leute. Fritz fiel es etwas leichter, denn er konnte sich viel besser verständigen. Er spricht italienisch kann sich irgendwie verständlich machen.

Mein stärkster Eindruck während unserem Aufenthalt war, dass das Rumänischer Folk viel für ihr Land und Regierung beten müsse. An einem Tag waren Fritz und ich im Mc Donalds. Da kamen zwei Frauen und setzten sich am Tisch neben uns. Wir kamen ins Gespräch und fanden schnell heraus, dass sie beide gläubige Frauen waren. Ich fühlte stark, dass ich meinen Eindruck von diesem Land mit ihnen teilen sollte. Wir erfuhren, dass eine der Frauen eine Journalistin von Beruf war und dass sie Selbst Unterschriften gesammelt hatte für christliche Kandidaten für die neue Regierung. Sie selber ist schon ein Wunder, hatte sie doch einen Unfall auf ihrem Balkon und stürzte vom vierten Stock ihrer Wohnung auf die Erde und brach sich bloß beide Füße.

"Internationale Christliche Hilfe" ist eine Schweizer Organisation aus dem Berner Oberland. Sie arbeiten mit den ärmsten Leuten in der Gegend, den Zigeunern. Als wir dort waren, begleiteten wir sie, denn wir haben dort einige Schweizerfreunde. Die Versammlungen in der Kirche war immer sehr rührend und ging zu Herzen. Die Zigeuner sind sehr offen für das Wort Gottes, aber alle haben Probleme in verschiedenen Lebensbereichen. Das größte Problem ist, dass sie Schwierigkeiten haben ihre Familie finanziell über die Runden zu bringen. Es hat auch mehrere Ausländische sowie lokale Organisationen die dieselbe Arbeit tun, wie die ICA, denn die Armut in Osteuropa ist groß.

Wir kauften uns vor zwei Jahren ein Stück Land 7000 m2 mit viele Fruchtbäumen, nur 7 km vom Stadtzentrum. Das Land geht leicht den Hügel hinauf und liegt in einem typisch rumänischen Dorf. Neben uns auf der eine Seite ist ein kleiner Einkaufsladen und auf der anderen Seite befinden sich neue schöne Häuser. Die Strasse ist gut und hat neuerdings auch, neben Gas und Strom, Frischwasser, eine Kanalisation und eine Busverbindung zur Stadt.

Wir möchten gerne in einem Projekt involviert werden, welches Arbeit für diese Leute geben könnte und wir würden unser Land zur Verfügung stellen. Falls sie auch ein älteres Ehepaar sind und noch etwas mit Ihrem Leben unternehmen möchten, dann bitte schreiben Sie uns. In deutsch, englisch oder dänisch. Unsere Email Adresse ist oben angegeben oder dann auf:

inge@inghard.com

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Inge und Fritz Erhard

 
---------Email Me!  inge.erhard@inghard.com------------